Christian Grammel

* 1981

Künstlerische Leitung
Regie | Schwelbrand Overkill |

Als freischaffender Regisseur, Dramaturg und Projektleiter arbeitet er hauptsächlich im Bereich des zeitgenössischen Musiktheaters und der Performance. Er stellt dabei meist das Live-Erlebnis und die Einbeziehung des Zuschauers in die Ausdeutung szenischer Inhalte in den Vordergrund.

Er inszenierte beispielsweise die Uraufführung der Oper „Orlando“ (Grütter/Zuraj/Langemann) am Theater Bielefeld und brachte „Josefine“ (Sagardía) am Theater Mönchengladbach zur Uraufführung im Rahmen des „Fonds experimentelles Musiktheater NRW“. Bereits während des Studiums realisierte Grammel zahlreiche Projekte u.a. mit dem Ensemble Modern und dem Ensemble musikFabrik. Zusammen mit der Gruppe bassgasse 3 war er mit der Produktion „the seven songs of hercules“ 2009 Preisträger beim 100° Festival Berlin und präsentierte 2008 „Commandate Ché Gueletto“ beim Semifinale des Opernregie-Wettbewerbs Ring Award in Graz.

Christian Grammel studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der JLU Gießen u.a. bei Heiner Goebbels, Rabih Mroue und Laurent Chétouane, wo er 2011 mit einer Arbeit über den Körper in der zeitgenössischen Musik sein Diplom erwarb. Am Mozarteum Salzburg studierte er Schauspiel bei Urs Troller, Sabine Andreas und Jay Scheib und war anschließend Regieassistent am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und dem Schauspiel Frankfurt. An der Hochschule für Musik Hamburg erwirbt er außerdem ein Zertifikat in Kultur- und Medienmanagement.

Grammel war Stipendiat der Akademie Musiktheater Heute in der Sparte Regie 2010-2012 und ist Gewinner des Bremer Produzenten- und Autorenpreises 2014. Er lebt und arbeitet in Köln.

https://dergrammel.wordpress.com/

Stück bei SCHWELBRAND: Sprachschmelze 1 0 0 1 |